Positiv denken: positive Gedanken verbessern dein Training und verändern dein Leben!

Positiv denken soll zu einem zufriedeneren Leben beitragen. Wahrscheinlich hörst du oft in aussichtslosen Situationen von Freunden, Eltern oder Bekannten, dass du nach vorn schauen musst – „Es wird schon wieder“.

Klingt nur nach einer Floskel. Aber im Grunde hat sie einen wertvollen Inhalt. Wir möchten beschreiben, wie positiv denken sich auf deine Gesundheit und dein Training auswirken kann.

Deshalb ist positives Denken so wichtig

Positives Denken hat mehrere Vorteile: deine Laune wird gehoben, Stresshormone werden gesenkt und du schöpfst Hoffnung. Alles trägt dazu bei, dass du dich insgesamt besser fühlst.

Positives Denken kann sich auch auf dein Immunsystem positiv auswirken. Wenn du also öfter mal eine Erkältung hast und schnell geschwächt bist, kannst du dem entgegenwirken.

Vor allem geht es bei positiven Gedanken darum, dass du dein seelisches Wohlbefinden steigerst. Wer eher dazu neigt, dass er auch in negativen Situationen positiv bleibt – zum Beispiel einer Niederlage, einem Verlust oder einer Trennung – kann die Situation besser verkraften.

Wichtig: Schmerz soll zugelassen werden…

…damit du diesen ordentlich verarbeiten kannst. Positiv denken bedeutet gleichzeitig, dass du in der Lage bist, negative Gefühle bewusst zu erkennen, sie an dich heranzulassen, um schließlich damit abzuschließen.

Gesundheit und positives Denken – das hat es auf sich

Wir halten fest: dein Immunsystem profitiert vom positiven Denken. Du kannst damit jedoch viel mehr erreichen.

Denn wer positiv denkt, kann zum Beispiel seinen Blutdruck stabil halten und neigt weniger dazu, depressiv zu werden. Hier kommt unser eigenes Gehirn ins Spiel.

Sobald du negativ denkst, schüttet dein Körper Stresshormone in Form von Cortisol aus. Das ist eine normale Reaktion des Körpers, welches als Warnsignal wahrgenommen wird.

Stresshormone sorgten schon in den frühen evolutionären Zeiten dafür, dass wir uns beschützen, wenn eine Gefahr droht. Cortisol und Adrenalin sorgen zum Beispiel dafür, dass wir wacher sind, um uns verteidigen zu können oder wegzulaufen.

Wenn du deinen Körper jedoch oft stresst, bewirkst du damit das Gegenteil. Dein Immunsystem wird geschwächt, weil nicht alle Körperfunktionen richtig arbeiten können.

Stress ist eine absolute Ausnahmesituation für unseren Körper und sollte nicht zum Dauerzustand werden.

Aus den genannten Gründen ist es für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit so wichtig, dass wir positives Denken trainieren und positive Gedanken in unseren Alltag integrieren.

Außerdem: wer oft positiv denkt, schont auch sein eigenes Herz. Dieses ist sehr anfällig in Stress-Situationen.

Gerade Herzpatienten empfinden Stress als sehr große Belastung, was sich in körperlichen Symptomen auswirkt. Wer sich darin trainiert, dass er auch in schwierigen Momenten positiv denkt, trägt dazu bei, dass das Risiko für Herzerkrankungen gesenkt wird.

Nicht zuletzt kannst du allein durch das positive Denken auch deinen eigenen Trainingserfolg steigern oder sogar Entzugserscheinungen, wie zum Beispiel beim Nikotinentzug, deutlich lindern.

Konflikte bewältigen durch positives Denken

Eine Diskussion mit der besten Freundin, ein gestresster Chef, eine nervige Auseinandersetzung mit den Verwandten. Unser Alltag ist oft geprägt von kleinen oder großen Streitigkeiten, die fast unvermeidbar sind.

Doch diese Art von Konflikten gehören zu jeder zwischenmenschlichen Beziehung dazu und sollten nicht unterdrückt werden. Andernfalls kann es dazu kommen, dass du die negativen Gefühle versteckst und es irgendwann zu einem emotionalen Ausbruch kommt.

Konflikte sollten deshalb immer zu einem gesunden Alltag dazugehören. Wichtig an dieser Stelle ist, wie wir mit Konfliktsituationen umgehen und diese lösen.

Mit negativen Gefühlen treten wir oft auf der Stelle und kommen nicht weiter. Wen du dich darin trainierst und auch in solchen Situationen etwas positives siehst, trainierst du dich automatisch immer wieder in positiv Denken.

Das trägt dazu bei, dass Konflikte auf eine sinnvolle Art und Weise gelöst werden können. Positiv denken kann in solchen Situationen bedeuten: Mitgefühl für das Gegenüber zeigen, Kompromisse eingehen, Hilfe anbieten, Stellung beziehen und trotzdem ruhig bleiben.

Das geht natürlich nicht immer. Wer beispielsweise beleidigend und laut wird, ist oft voller negativer Gefühle.

Aber auch hier heißt es: positiv denken. Eine ehrliche Entschuldigung, Freiraum und etwas Zeit können manchmal dazu beitragen, dass ein Konflikt sich legt.

Positiv denken ist gerade in Konfliktsituationen nicht immer einfach, jedoch eine wirksame Methode, um Streitigkeiten beizulegen und einen Raum für Lösungen zu schaffen.

Positiv denken – so kannst du es lernen

Nun stellt sich noch die große Frage, ob du positiv Denken erlernen kannst. Die gute Nachricht ist, dass es tatsächlich möglich ist.

Wichtig ist, dass eine gewisse Disziplin dazu gehört. Es gibt verschiedene Methoden, wie wir uns in positiv Denken üben können.

Über Gefühle schreiben

Schaffe dir ein Tagebuch an, in das du über deine persönlichen Gefühle schreibst. Erstelle eine separate Kategorie, in die du immer nur aufschreibst, was am heutigen Tag positiv war.

Positive Ereignisse müssen und sollten jedoch nicht immer von anderen menschen abhängig gemacht werden. Lerne, wie du positiv Denken in dir selbst findest und stelle dir die Frage, was du persönlich geschafft hast, was dich weitergebracht hat und welche deiner positiven Eigenschaften dich hier weitergebracht haben.

Umgebe dich mit Menschen…

…die dich aufbauen und nicht herunterziehen. Nicht immer ist es einfach, dass wir zu Menschen auf Distanz gehen, die uns nicht gut tun.

Das kann zum Beispiel ein Freund oder ein Partner sein, der dich emotional ausnutzt oder ein Chef, der seine miese Laune an dir auslässt. Wichtig ist hier, dass du in solchen Situationen ruhig bleibst.

Atme durch, erinnere dich daran, dass du positiv denken möchtest und trenne dich im Notfall von diesen Menschen, wenn du merkst, dass du keine Energie dafür hast. Es geht schließlich um deinen seelischen Frieden – und dazu kannst du mit positiv Denken beitragen!

Erinnere dich regelmäßig daran…

…dass die Entscheidungen deines Lebens immer bei dir liegen. Oft neigen wir dazu, dass wir unseren Mitmenschen die Schuld für unsere negativen Gefühle geben.

Trainiere dich im positiven Denken, indem du die Verantwortung für gewisse Situationen übernimmst und etwas daran veränderst.

Das kann zuerst schwierig sein, aber du wirst schnell merken, wie das positive Denken dich dabei unterstützen kann.

Fazit – positiv denken für ein zufriedenes Leben

Das positive Denken hat viele Pluspunkte: wir leben gesünder, zufriedener und konfliktfreier. Wenn du deinen Alltag insgesamt positiver gestalten möchtest, ist es wichtig, dass du negative Eigenschaften und Situationen erkennst.

Nicht immer hast du direkten Einfluss auf die Menschen in deinem Umfeld, aber deine persönliche Situation kannst du ändern, indem du dich bewusst für entscheidest, dass du positiv Denken in deinen Alltag integrierst.

Wer seine Gesundheit, seinen Lifestyle und seine allgemeine Zufriedenheit unterstützen möchte, ist mit positiv Denken schließlich…

…auf dem besten Weg.

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